LINKLISTE

gilbert.doctorov.com (Englisch, meine Empfehlung)
https://afsaneyebahar.com/ (Deutschland/Iran)
https://seniora.org/ (Schweiz)
https://www.nachdenkseiten.de/
https://globalbridge.ch/ (Schweiz)
conflictsforum.substack.com (AlastaireCrooke, Englisch)
Thomas Röpers „Anti-Spiegel“ (lebt und arbeitet in St. Petersburg)
Man sollte auch die Russen lesen, RT Deutsch, kritisch lesen. Es lohnt sich mehr als Tagesschau, Bild und Cons.
Umfassender, mehr international orientiert die russische Plattform Sputnik (in englisch).

https://www.dr-puschmann.de/de/musika/musikempfehlungen/index.html – die der Musik und der Kultur gewidmete Seite eines engagierten Arztehepaares, Schwerpunkt gute Musik vieler Genres.
Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt sehen aus wie zwei Besserverdienende. Eine Attitüde. Nonchalant, kritisch, mit ironischer Bügelfalte in Stimme und Auftritt – klären sie klassisch gebildet einfach gut auf.
„Am Morgen vorgelesen“ hieß die NDR-Sendung schon in meiner Schulzeit vor mehr als 60 Jahren. Die Auffassung davon, was Literatur ist, scheint sich seit Hanjo Kestings legendären Zeiten als Kopf der Sendereihe in Richtung einer nicht mehr klaren Unterscheidung zwischen Literatur, Belletristik und den vielen Varianten des schreibendem Auto-Screening verändert zu haben. Die Sendung gibt es immer noch. Und es findet sich in ihr nach wie vor in der Literatur Bemerkenswertes. Beim Surfen in den Links der Beiträge anlässlich Thomas Manns 70. Todestags fielen zwei Sätze auf:
„Einst zogen deutsche Ritter in weite Fernen, um für das Ideal ihres Glaubens zu streiten. Heute kämpfen unsere Soldaten in der Unendlichkeit des Ostens, um Europa vor der Vernichtung zu bewahren.“
Der Ton wäre zu pathetisch heute. Aber der Kerngedanke – auch wenn deutsche Soldaten nunmehr auch wieder 2025 ff. nimmermehr in die Unendlichkeit des Ostens vordringen werden – ist hochaktuell: der Feind steht wieder im Osten! Er bedroht uns. Und irgendwann müssen wir leider um 5 Uhr 45 zurückschießen und Bombe (auf die Ukraine) mit Bombe (auf den neuen Erbfeind) vergelten, um Europa vor Russland zu retten. Eine skurril aktuelle Konstellation. Das Zitat oben stammt aus Joseph Goebbels‘ berüchtigter Sportpalastrede vom 18. Februar 1943, es war der Versuch des Reichspropagandaministers, sich gegen die tiefenmoralischen Folgen der soeben erfolgten katastrophalen Niederlage des deutschen Militarismus in Stalingrad zu stemmen.



