Habt ein besseres Gedächtnis
Habt ein besseres Gedächtnis


Planetenfern die Zeit, in denen ein Fritz Bauer im öffentlich-rechtlichen Rundfunk (!) der Bundesrepublik Deutschland zur besten Sendezeit eine Rede halten konnte, in der es um schon damals brennende Fragen ging. „Nie wieder Krieg!“ stand auf der Tagesordnung. Die erneute Wiederaufrüstung eines deutschen Staats gegen einen „Feind im Osten“, den der Rechtsvorgänger dieses deutschen Staats 23 Jahre zuvor mit einem in der Geschichte in seiner Grausamkeit solitären Vernichtungskrieg überzogen hatte. Eine Rede im gelebten Pathos des von den Nazis aus Deutschland vertriebenen Protagonisten eines ungefaked demokratischen Weimar – eine solche Rede hinein in die zum dritten Mal in der neueren Geschichte hysterisch aufgeheizte Russenfeindlichkeit einer deutschen Öffentlichkeit? Absolut undenkbar. mehr…
Im folgenden Text geht es um den Ukrainekrieg. Geschrieben wurde er vor dem 3. Januar 2026. Bis zu diesem Datum gab es auf der Welt noch ein internationales Recht und verbindliche zwischenstaatliche Absprachen. Ab diesem ersten Samstag des neuen Jahres gilt global gesetzlose Gewalt. Dieser 3. Januar 2026 ist die brutal reale wirkliche Zeitenwende der Gegenwart. Der folgende Text handelt von einer untergegangenen Welt. mehr…
Friedensangst
Der Ende November 2025 medial omnipräsente 28-Punkte-Friedensplan des amtierenden US Präsidenten ruft extrem unterschiedliche Reaktionen hervor

Naht NATO Nahtod?
Im Intro eines Interviews des Nachrichtenkanals t-online (13. 12. 2025) mit dem Ex-NATO-Generalsekretär wird das geltende NATO-Narativ noch einmal in Stein gemeißelt:

Über den fälligen Einspruch mehr …
Pressefreiheit
(Lieber Merz, Sie sind ja nicht mal im Spiel. Sie haben sich durch Kriegstreiberei, Sabotage des Friedens, unrealistische Vorschläge, durch den Selbstmord westlicher Zivilisation, Migration und engstirnige Dummheit selbst disqualifiziert).
Sie ringen seit Wochen. Die einen um die Verwirklichung des Trump-Ukraine-Friedensplans (USA, Russland). Die anderen (EU/NATO/Ukraine/US-Neokons) für dessen unbedingte Verhinderung. Friedrich Merz beklagt sich Anfang Dezember bei Volodimir Selenkij darüber, dass die US-Regierung ein falsches Spiel spiele mit ihren vielen Kontrahenten. In einem Post auf X kommentiert das mit Blick auf Kanzler Merz der enge Putin-Vertraute, weltweit angesehene Banker und CEO des staatlichen russischen Investitionsfonds, Kirill Dmitriev. Hier, was die deutsche Qualitätspresse (wie immer aus einem Hals ätzend) daraus macht, an der Spitze beispielhaft die Schlagzeile auf dem Titel der Bildzeitung vom 6. 12. 25.

PS. Zur Frage, wie denn die Frau eines solchen Putin-Schergen aussehen mag, fand ich, zugegeben überraschend, dieses Foto. Natalia Popowa. Der typische Frauentyp an der Seite der Aparatschiks eines Schergen. Aber Vorsicht. Tarnung ist alles bei den Russen.

Screenshot des Jahres
Die Sonnenkönigin und Lady Macbeth der EU aus Burgdorf-Beinhorn b. Hann. hatte sich 2019 im genau richtigen Moment mit ihrer Freundin Angela darauf verständigt, einem Showdown an der damals künftigen CDU-Spitze dadurch genial zu entgehen, dass Ursula von der Leyen an der Hand Angela Merkels zur absoluten Monarchin der EU-Komission aufstieg. mehr...
KLEINE AUSWAHL AUS DEN CDREVIEWS

Ein Text über eine interessante, wichtige CD. FELIX MENDELSSOHN / SHAKESPEARE: EIN SOMMERNACHTSTRAUM, OUVERTÜRE OP. 21 UND VOLLSTÄNDIGE BÜHNENMUSIKEN OP. 26 – Freiburger Barockorchester / MAX URLACHER / RIAS KAMMERCHOR / PABLO HERAS CASADO (2025)
SCHUBERT/JAANSENS.EINE SCHÖNE MÜLLERIN.SPECTRA (2025)
GIOVANNI ANTONINI.LA MORTE DELLA RAGIONE.IL GIARDINO ARMONICO (2019)
LISZT.ORCHESTERMUSIK.JOS VAN IMMERSEEL (FREITAG.2005)
MeinText von 2021 über René Jacobs‘ Neuaufnahme von Beethovens MISSA SOLEMNIS. Sehr lang und sehr schön (beides).
CAFÉ ZIMMERMANN.BACH.BERÜHMTE KONZERTE (2011)
HARNONCOURT.KEIN ENDE IM ERKUNDEN.NACHRUF (2016)
BLÄTTERRASCHELN – GEDANKENSPIELE ZU MUSIK UND GARTEN (SWR kultur2022)
VON DER SPIELUHR ZUM SAMPLER (SWR kultur 2024)
siehe alle CDREVIEWS
Manchmal habe ich Lust, mit Worten zu spielen, zum Bei-Spiel, in einem Satz den Bedeutungskern eines zusammengesetzten Hauptworts oder es selbst in Widersprüche zu verwickeln.







