Ukraine und Iran

(…) Denn RUSSLAND hat es offensichtlich endgültig satt, sich von den europäischen Kriegsfantasten und Kriegstreibern mit immer neu eskalierenden Provokationen auf der Nase herumtanzen zu lassen. Statt, wie Westmedien-Nutzer glauben, immer nur zu „drohen“, kündigt die russische Regierung ihre Vergeltungsschläge und ihren Grund jedesmal vorher medienöffentllich an. Es hat auf seine für Jahre technisch überlegenen Raketen (Oreshnik, Kinshal, Sarmat, Iskander) seit November 2024 freilich nur immer dringlicher hingewiesen. Jetzt beginnen die Russen, von der vollen Zerstörungskraft dieser Waffen physisch Gebrauch zu machen. Derzeit gezielt gegen Entscheiderzentren, Rüstungsbetriebe, Militäranlagen in Kiew (1).

Der IRAN hat sich auf unfassbar geheim gehaltene Weise seit etwa dreißig Jahren auf den 28. Februar 2026 vorbereitet, den Tag, an dem der nun wirklich brutale (und heimtückische, der Überfall fand während der laufenden Verhandlungen zwischen USA und Iran statt) US/israelische Angriffskrieg gegen das Land Tausende unschuldiger Menschen tötete. Aber kein Regime-Change, kein Staatszerfall. Ziel verfehlt. Stattdessen schlug der Iran zurück. Aus für die US/israelischen Aggressoren unerreichbaren, tief unter die Gebirge des Landes gefrästen Raketenstädten und -fabriken flogen hochmoderne Drohnen und Raketen in ihre Ziele. Milliardenteure, geostrategisch zentrale US-Radarstationen in der Golfregion wurden für immer zerstört, Tel Aviv wurde bombardiert, die Schiffe der einst allmächtigen 5. Flotte der USA mussten aus Bahrain fliehen. Den riesigen Aufmarsch der US-Navy in der Region halten die gefürchteten iranischen Schiffsabwehrraketen und Drohnen in für die Amerikaner demütigender Distanz. Und mit der stabilen Kontrolle über die Straße von Hormuz lässt Iran gleich mehrere Uhren in der globalen Finanzwelt und Versorungssicherheit ticken. Die Staaten des Nahen Ostens, bis gestern im festen Griff des US-Hegemons und seines zionistischen Statthalters, beginnen sich neu zu orientieren. Die Weltführungsmacht USA ist entzaubert.

Die Iraner sind die Sieger dieses Krieges. Vieles deutet darauf hin, dass sie ihr von Anfang an erklärtes Hauptkriegsziel erreichen werden: die Vertreibung der Amerikaner aus dem Nahen Osten (und damit die existenzielle Schwächung des zionistischen Israel). Der US-Analyst Larry Johnson, interviewt von Glenn Diesen, gibt am 3. Juni erschreckende Perspektiven des weiteren Kriegsverlaufs zu Protokoll.

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