
„Deutschland darf wohl bald weitreichende Marschflugkörper bestellen“ meldet die Tagesschau als wär’s das Normalste von der Welt und teilt die Begeisterung der Regierung. Deutschland hat um Erlaubnis gebettelt, müsste es heißen. Es hat sie bekommen. Vom „großen Bruder“ im Weißen Haus. Es ist inzwischen, als würden wichtige Teile des Nachrichten-Flagschiffs der ARD direkt von Kanzleramt (CDU), Verteidigungsministerium (SPD) und Rüstungsindustrie produziert. Zur besten Sendezeit, nach der Übertragung des WM-Achtelfinals Argentinien gegen Ägypten, sah man Tage zuvor zu Beginn der Tagesschau minutenlang eine, wie eine Gemeinschaftsproduktion der Kriegsschiffsparte der Firma Thyssen-Krupp und des Kanzleramts zum Thema U-Bootbau mit Norwegen und Kanada daherkommende, Propaganda- und Jubelarie für den Krieg. Statt neutral abwägender Berichterstattung – edel und markenstark aufgemachte Werbung für teure Waffen und extrem unbeliebte Kanzlerdarsteller im blauen Anzug (wer’s anders sieht, als die Regierung, bekommt das Konto gesperrt).
Da wird in aller Offenheit der große Krieg gegen einen angeblichen Feind vorbereitet – und keiner darf merken oder gar kritisieren, dass dieser Krieg (wie die allermeisten Kriege) von vorn bis hinten eine Lüge ist, die einigen Milliardären viele Milliarden und vielen Millionen den Tod bringt.
Denn RUSSLAND hat es offensichtlich satt, sich von den von Deutschland angeführten europäischen Kriegsfantasten und Kriegstreibern mit immer neu eskalierenden Provokationen auf der Nase herumtanzen zu lassen. Statt, wie Westmedien-Nutzer glauben, immer nur zu „drohen“, kündigt die Regierung der Russischen Föferation ihre Vergeltungsschläge und deren Grund jedesmal vorher besonnen und medienöffentlich an. Russland hat auf seine für Jahre technisch überlegenen Raketen (Oreshnik, Kinshal, Sarmat, Iskander) seit November 2024 freilich nur immer dringlicher hingewiesen. Und jetzt beginnen die Russen, von der vollen Zerstörungskraft dieser Waffen physisch Gebrauch zu machen. Vorerst gezielt gegen Entscheiderzentren, Rüstungsbetriebe, Militäranlagen und Infrastruktur in Kiew. Sie machen indes keinen Hehl daraus, dass diese Waffen – vom Westen unabwehrbar – im Bedarfsfall auch bis nach Deutdvhland oder UK fliegen könnten. Im Rahmen des Völkerrechts. Das Völkerrecht erlaubt nämlich einem Staat, der sich im Krieg mit einem anderen Staat befindet, dritte und weitere Staaten militärisch anzugreifen, soweit sie ihr Staatsgebiet, ihre Ressourcen, ihre Kriegswaffen zu Angriffen auf diesen Staat zur Verfügung stellen und sich somit zur Kriegspartei machen.
